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Energiesparen schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern ist auch ein aktiver Beitrag gegen den weltweiten Klimawandel. Um Energiesparpotenzial zu erkennen, sollten Sie zuerst einen Blick auf Ihren aktuellen Verbrauch werfen und herausfinden, ob Sie zu viel Strom bzw. Energie verbrauchen.
Stromverbrauch herausfinden
Einmal jährlich erhalten Sie von Ihrem Energieversorger eine Jahresendabrechnung. Auf dieser Rechnung finden Sie die Höhe des jährlichen Verbrauchs (Strom und Erdgas getrennt) in kWh.
Stromverbrauch in Tabelle suchen
Natürlich ist der Stromverbrauch jedes Haushalts so individuell, wie auch dessen Bewohner. Dennoch gibt es Richtwerte, die eine Orientierungshilfe bieten und bei der Analyse des eigenen Verbrauchsverhaltens unterstützen. Beim Stromspiegel werden weitere Faktoren, wie die Art der Warmwassergewinnung, oder die Anzahl der Personen berücksichtigt. Suchen Sie sich & Ihren Verbrauch in der untenstehenden Tabelle.
Verbrauch aus Stromrechnung mit dem im Stromspiegel vergleichen
Vergleichen Sie nun den Wert in der Tabelle mit dem Wert in der Stromrechnung. So finden Sie schnell heraus, ob es bei Ihnen Stromfresser gibt.
Betrachtet man den Stromverbrauch genauer, so kann dieser in verschiedene Anwendungsbereiche unterteilt werden.
Die größten Stromfresser sind vor allem technische Geräte, wie Smartphone, TV oder Ladegeräte.
Bei gleicher Wohnfläche und Personenanzahl ist der Verbrauch in einem Einfamilienhaus normalerweise trotzdem höher, als in einem Mehrfamilienhaus. Bei gleicher Wohnfläche muss man hier z. B. auch den Stromverbrauch für die Außenanlagen oder die Garage einkalkulieren, während dieser bei einem Mehrfamilienhaus meistens über die Nebenkostenabrechnung abgerechnet wird.
Auch wenn Geräte wie Backofen und Geschirrspüler gemeinsam genutzt werden, die Waschmaschine läuft öfter, die Beleuchtung wird für mehrere Räume eingeschaltet, in den Kinderzimmern stehen TV und PC. Das erklärt, warum in einem Haushalt mit mehreren Personen der Verbrauch höher ist, als in einem Single-Haushalt.
Heizt man mit Strom, spielt die Wohnungsgröße eine erhebliche Rolle. Aber auch ohne Stromheizung ist der Stromverbrauch für 80m² größer, als für 30 m². Das erklärt sich unter anderem durch die Kosten für Beleuchtung und die Anzahl der Elektrogeräte, die bei einer größeren Wohnung normalerweise in einer höheren Zahl vorhanden sind, als in einer kleineren Wohnung.
Neben den "Geräteklassikern" wie Kühlschrank, Geschirrspüler, TV & Co. erfreut sich in den letzten Jahren allerlei technisches Equipment großer Beliebtheit. Auch das HomeOffice hat einen großen Einfluss. Dabei gilt aber zu beachten: je mehr Geräte vorhanden sind, desto höher wird auch der Stromverbrauch.
Ein ausgeschaltetes Gerät verbraucht keinen Strom – möchte man meinen. Leider ist ganz oft das Gegenteil der Fall. Der sogenannte Standby-Modus versetzt Ihre Geräte nur in einen "Bereitschaftsmodus" – damit ist auch gewährleistet, dass Sie Ihre Geräte auf Knopfdruck, z. B. über die Fernbedienung aus dem Schlaf holen und sofort benutzen können.
Und das gilt nicht nur für Geräte aus der Unterhaltungselektronik, auch Ihre Waschmaschine verursacht ca. 10 Euro Stromkosten im Jahr – alleine dadurch, dass der Stecker immer in der Dose ist.
Bitte beachten Sie dabei: Es macht selbstverständlich einen großen Unterschied, ob Sie Ihr Warmwasser mit Strom erzeugen oder gar eine Strom-oder Gasheizung nutzen.
Energieeffizientes Heizen ist nicht nur im Anbetracht steigender Energiepreise ein wichtiges Thema.
Durch gezielte Maßnahmen können Sie Ihren Energieverbrauch senken, dadurch Ihren Geldbeutel schonen und auch noch der Umwelt etwas Gutes tun.
Im Folgenden erklären wir, wie Sie dabei vorgehen können:
Verbrauch herausfinden
Nehmen Sie die Heizkostenabrechnung Ihres Energieversorgers zur Hand. Auf dieser Rechnung finden Sie die Höhe des jährlichen Verbrauchs.
Verbrauch pro m² berechnen
Teilen Sie den Wert des jährlichen Verbrauchs durch die gesamte Wohnfläche in m².
Verbrauch aus Heizkostenrechnung mit dem im Heizspiegel vergleichen
Vergleichen Sie nun den Wert in der Tabelle mit dem von Ihnen errechneten Wert. In der jeweiligen Zeile sehen Sie nun, ob Ihr Verbrauch zu hoch, oder in der Norm ist.
...dass über zwei Drittel der verbrauchten Energie eines Haushalts sich auf die Raumwärme zurückführen lässt? Erst dann folgen Warmwasser, technische Geräte und die Beleuchtung. Das heißt, dass vor allem beim Heizen mit kleinen Änderungen bereits Großes bewirkt werden kann.
Nutzen Sie den Gas-Einsparrechner, um im 1. Schritt zu erkennen, welche Mehrkosten auf Sie zukommen. Nach Klick auf "Weiter" sehen Sie mit welchen kleineren Energiesparmaßnahmen Sie Ihre Mehrkosten wieder verringern können.
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